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Heute im Tennis Wohnzimmer Podcast:

Volley Technik, Taktik und Mentale Basics

Kondition:

Macht verschiedene Prellübungen aus der Luft. Mit dem richtigen Griff:

Vorhandgriff Prellen: Fingerkuppen zeigen nach oben

Rückhandgriff Prellen: Handrücken zeigt nach oben

 

Übung: VOLLEYHARMONIKA

Stell dich mit einem Partner zusammen. Spieler A auf die linke und Spieler B auf die rechte Doppelfeldlinie mit Blick zueinander gerichtet. Spieler A beginnt z. B. Mit nach oben geprellten Schlägen bis zur HÄLFTE des Platzes und passt / spielt einen Volley zu Spieler B. Dieser führt und passt dann den Ball gleichermaßen wieder zurück.

Varianten:

  1. mit VH frontal
  2. mit RH frontal
  3. mit VH seitlich
  4. mit RH seitlich

Achtet auf eine gute Ausführung beim Passen bzw. Volley zum Partner.Das Ganze ist dann auch im Kleinfeld über das Netz möglich.

Technik:

Achtet auf den richtigen Griff:

Ab dem Midifeld sollten die Kids auf den Mittel oder „Hammergriff“ aufmerksam gemacht werden.

Die optimalen Positionen :

Ägypter & 6-eckige Wabe

Um meinen Schülern ein Bild vor die Augen zu projizieren nehme ich für die Vorhand gerne den Ägypter und bei der RH die 6-eckige Wabe (statt 8-eckig) als Vorbereitungsposition. Die Ausgangsposition bleibt weiterhin die Samuraiposition, nur dass der Schläger noch Mittiger vor der Nase und die Arme etwas Waagrechter gehalten werden.

Samuraiposition mit Schläger zur Nase:

Mein sogenannter Agypter:

Meine sogenannte 6-eckige Wabe:

Treffpunkt Rückhand:

Endposition Rückhand:

Split Step auf Vorfuß

Vorbereitung Vorhand:

Treffpunkt Vorhand:

Endposition Vorhand:

 

Spielübungen im Kleinfeld:

Erst Miteinander dann Gegeneinander nach unserer Philosophie vom Miteinander zum Gegeineinander

1.Ball mit Kontrollschlag nach oben spielen & aus der Luft als Volley zum Partner/Gegner. Der Ball darf dann wieder einmal Aufspringen und muss dann mit Kontrollschlag plus Volley zurückgespielt werden

2.Volleys mit aufsteigender Kurve. Es dürfen nur Volleys mit Gefühl und aufsteigender Anfangsbewegung gespielt werden.

3.Volleys in bestimmtes Feld. Macht eine Linie 2m hinter dem Netz. Es dürfen nur Volleys von dieser Linie bis zur T Linie gespielt werden.

4.Volleys mit Beginn von der T Linie. Gespielt werden darf im ganzen Kleinfeld. Nur dass wir von der T Linie starten und nach vorne aufrücken. Faires Anspiel

5.Volley hinter die T Linie. Wir starten wieder von der T Linie. Es dürfen nur Punkte zwischen T Linie und Grundlinie gemacht werden. Keine Lops erlaubt.

„GEFÜHL VS DRUCKVOLL“

Gefühl: Eimerzielen

Stelle einen Eimer ca. 2 m hinter das Netz. Spiele mit von ca. 2-3 m hinter dem Netz (anderes Feld) in den Eimer. Der Trainer oder Partner spielt mit 60-70% sodass der Volleyspieler nur den Ball abtropfen lassen muss. Achtet auf die richtige Beinstellung die gegen den Ball geht.

Druck: Länger als T Linie

Stelle dich ca. 3-4 m hinter das Netz auf. Spiele lange Volleys hinter die T Linie und achte auf einen großen Schritt den du synchron zum Volley machst. Linker Fuß bei der Vorhand, rechter Fuß bei der Rückhand. (Für Rechtshänder)

Ziel ist es möglichst wenig mit dem Arm zu machen, sondern die Energie über die Beinarbeit in den Ball zu übertragen.

Spielübung: Netz Gewinnt Doppel

Alle 4 Spieler starten von der Grundlinie. Das Team welches den Punkt von der Grundlinie gewinnt darf vor ans Netz. Am Netz kann man nur Punkte gewinnen und bleibt so lange vorne bis man den Punkt wieder verliert. Kein Lob erlaubt.

Variante LOW:

Verliert Team A am Netz den Punkt darf das gegnerische Team nach vorne an s Netz

Variante SPEED:

verliert Team A am netz den Punkt starten wieder beide Teams von hinten.

 

Spielübung: Netz gewinnt Einzel

Das gleiche Spiel wie oben nur im halben Feld mit Doppelkorridor.

Spielübung: Netzpanter

Trainer spielt abwechselnd die Grundlinienspieler an. Einer allein am Netz gegen 2 Grundlinienspieler. Keine Lobs erlaubt.

Feldabdeckung des Netzspielers ist hier wichtig.

Taktik:

-Längere Volleys über die T Linie spiele ich häufiger wenn ich weiter vom Netz entfernt bin.

-Kürzere Volleys mit Gefühl spiele ich häufiger wenn ich näher am Netz bin.

Häufige Fehlerquelle am Netz: viele stehen zu nah am Netz und spielen meist mit zu viel Wucht den Volley ins gegnerische Feld. Dadurch springen die Bälle dem Gegner meist wieder mit höhe „in die Arme“.

Oftmals wäre hier ein gefühlvoller/ abgetropfter Ball, auch in die Ecken, sinnvoller.

Gerade die Platzierung ist bei gefühlvollen Bällen wesentlich leichter.

 

Mental:

Gerade am Netz ist die Präsenz enorm wichtig. Die Reaktion verbunden mit dem Split Step und einer kompakten Vorbereitung ist Spielentscheidend.

Viele Spieler trauen sich zu wenig ans Netz, dabei irritiert das oftmals den Gegner und es unterlaufen dem Passierspieler häufig unnötige Fehler, wenn der Netzspieler Präsenz & Reaktion zeigt und das Spielfeld gut abdeckt.

Macht den Gegner nervös, wenn ihr am Netz seid und bleibt selber im Kopf ruhig. Geratet nicht selbst in Hektik. Ihr wisst, dass ihr über eine Kompakte und gute Technik nicht viel Tam-Tam am Netz machen müsst. Von weiter hinten mehr Länge, von weiter vorne mehr Gefühl. Alles ganz easy. Redet mit euch so, dass das Netzspiel ganz einfach ist. In der nächsten Woche vertiefen wir das Ganze. Denn Volleys sind ganz einfach. Ihr spielt mit dem Druck vom Gegner und müsst selbst nicht viel machen.